Was war da los, am Wanderheim?
Sicher haben viele Sailaufer mitbekommen, dass das Wanderheim und das Freizeitgelände über viele Wochen gesperrt war und wir leider und schweren Herzens auch alle Veranstaltungen auf dem Gelände absagen mussten.
Heute, nachdem endlich alles wieder in gewohnten Bahnen läuft, wollen wir die vielen Fragen, die unsere Mitglieder erreicht haben, umfassend beantworten.
Der Eichenprozzessionsspinner
Wie in jedem Jahr wurden die Bäume auch 2026 mit einem biologischen Pflanzenschutzmittel behandelt, um den Bestand vor einem Befall durch den Eichenprozessionsspinner zu schützen.
Im Juni mussten wir leider trotzdem feststellen, dass auch an unserem Freizeitgelände der Eichenprozessionsspinner mehrere Nester angelegt hatte. Auch wenn das in diesem Jahr nicht nur bei uns passiert ist, war es dennoch sehr ärgerlich und wir mussten verantwortungsbewusst handeln und das Gelände vorübergehend sperren.
Zu diesem Zeitpunkt sind wir von ca. 2-3 Wochen ausgegangen.
Die Eichen
Die Beseitigung der Nester ging dann sogar recht schnell von statten, brachte aber ein weiteres, noch schwerwiegenderes Problem an den Tag.
Bei den Arbeiten wurde festgestallt, dass an manchen unserer wunderschönen Eichen einige Äste nicht mehr stabil genug waren und die Gefahr drohte, dass es zu Abstürzen kommen könnte.
Auch hier war sich unser Vorstand sofort seiner Verantwortung bewusst und konnte nicht anders, als das Gelände weiterhin zu sperren. Die Sicherheit und Gesundheit aller unserer Besucher ließ leider keine andere Entscheidung zu und so blieb das Gelände auch weiterhin nicht nutzbar.
Nun war es zuerst wichtig, einen Forstbetrieb zu finden, der zusammen mit einem Baumgutachter alle Eichen prüfen und danach die Schäden beheben konnte. Auch wenn es etwas gedauert hat, haben wir zum Glück jemanden finden können, der alles zügig und höchst professionell erledigt hat.
Da bereits diese Arbeiten einen für den Verein immensen finanziellen Aufwand mit sich brachten, haben wir uns entschlossen, alle für uns möglichen Arbeiten selbst zu übernehmen. Somit waren noch viele Stunden der Vereinsmitglieder nötig, um den Baumschnitt zu sammeln, zu zerkleinern und entweder als Feuerholz zu bearbeiten oder zur Entsorgung abzufahren, so dass das Gelände jetzt wieder frisch und sauber, vor allem aber gefahrlos für alle Veranstaltungen offen steht.
Wir bedauern außerordentlich, dass wir die vielen Buchungen für unser Wanderheim nicht aufrecht erhalten konnten und damit vielen Gästen ihre Planungen zunichte gemacht haben. Wir bitten aber um Verständnis, dass wir keine Alternative gesehen haben, wenn wir für die Veranstaltungen eine sichere Umgebung anbieten wollen und müssen.

